Hanns Schimansky
(geb. 1949)

Zeichnungen

16. November bis 22. Dezember 2012

Ohne Titel, 2012, Tusche auf Papier, 20,5 x 29,5 cm

 

Bei seinen neueren Zeichnungen bedeckt Hanns Schimansky die Rückseiten der Blätter mit einer dichten Schicht schwarzer Tusche und es mag merkwürdig erscheinen, dass die Beschreibung einer künstlerischen Arbeit mit dem beginnt, was für uns eigentlich im Verborgenen bleibt. Dem ist jedoch nicht gänzlich so: An den Rändern leuchtet das tiefe Schwarz hervor und ist über die gesamte Fläche als eine Art Generalbass, als eine gewisse Materialität präsent. Die Notationen, die Schimansky der Zeichnung einschreibt, lassen sich als Bildpoesie mit rein zeichnerischen Mitteln lesen. Jedem künstlerischen Impuls spürt er nach, die freien weißen Stellen des Papiers werden ernst genommen und die angesprochene Behandlung der Rückseite verwandelt auch diese Partien zu gestalteten Räumen. Papier und Tusche heben sich gegenseitig in ein sensibles Gleichgewicht. In aller Freiheit wird jede Zeichnung zu einer vom Künstler durchdrungenen Ganzheit.

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