Andreas Bindl
(1928-2010)

Plastiken und Zeichnungen

21. Februar bis 22. März 2014

Andreas Bindl

Ohne Titel, 1998, Kreide und Gouache auf Papier, 41,7 x 56 cm

Ein Schwerpunkt im Schaffen von Andreas Bindl liegt in der suchenden Linie, die dem Tier- oder Menschenkörper nicht nur nachspürt, sondern vielmehr einem ureigenen Kreatürlichen verbunden ist. Fabelhafte Szenen spielen sich auf den Blä ttern ab. Der Stift erfasst immer eher eine existenzielle Befindlichkeit als eine korrekte anatomische Wiedergabe und das, obwohl Bindl als einer der herausragendsten Aktzeichner gelten darf, was die Ausstellung mit einigen Arbeiten belegt. Die sensiblen Striche werden zu Gleichnissen einer Welt, die von alten Sagen und Mythen zeugen. Sie verwandeln sich in geträumte Wesen, die hier und heute ihre ureigene Lebendigkeit Gestalt werden lassen.

 

1948–1954 Akademie der Bildenden Künste München, Meisterschüler bei Josef Henselmann
seit 1971 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, ab 1972 Mitglied der Neuen Gruppe
1978 Förderpreis der Landeshauptstadt München
1980 Seerosenpreis
ab 1980 Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste München
1986 Villa-Romana-Preis
seit 1987 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
1990–1996 Präsident der Neuen Gruppe, seitdem Ehrenpräsident
2002 Egmont-Schaefer-Preis
2005 Kallmann-Museum, Retrospektive
2008 Deutsche Gesellschaft für Christliche Kunst und Akademie der Schönen Künste

 

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